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TU Berlin

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Auslandsdienstreisen

Auslandsdienstreisen sind Dienstreisen im oder ins Ausland sowie vom Ausland ins Inland (§14 BRKG).

Bei Auslandsdienstreisen finden neben den Vorschriften des Bundesreisekostengesetzes (BRKG) insbesondere die Regelungen der Auslandsreisekostenverordnung (ARV) in der zur Zeit gültigen Fassung Anwendung.

Die Maßgaben hinsichtlich der Notwendigkeit, Beantragung und Genehmigung einer Auslandsdienstreise gelten wie bei Dienstreisen im Inland weiter.

Nähere Informationen hierzu können Sie unter dem Punkt Dienstreisen entnehmen. 

 

 

Auslandstagegeld

Das Tagegeld im Ausland wird anhand der entsprechenden vollen Tagessätze in der Auslandsreisekostenverordnung (ARV) und der hierzu erlassenen Allgemeinen Verwaltungsvorschrift über die Neufestsetzung der Auslandstage- und übernachtungsgelder (ARVVwV) für das entsprechende Land ermittelt. Diese Verwaltungsvorschrift wird jährlich aktualisiert. Ab dem 15. Tag wird ein um 10 Prozent ermäßigtes Tagegeld gezahlt. Das entsprechend anzuwendende Auslandstagegeld oder Inlandstagegeld bestimmt sich nach dem Land, das der Auslandsdienstreisende vor 24 Uhr Ortszeit zuletzt erreicht hat. Wird bei Auslandsdienstreisen das Inland vor 24 Uhr Ortszeit zuletzt erreicht, wird als Auslandstagegeld das Land des letzten Geschäfts-, Dienst- oder Wohnortes im Ausland gezahlt (§ 4 Abs. 1 ARV). 

Bei Schiffsreisen ist das Auslandstagegeld für Luxemburg, für die Tage der Ein- und Ausschiffung das für den Hafenort geltende Auslands- oder Inlandstagegeld maßgebend (§ 4 Abs. 3 ARV).

Sofern im Rahmen des Dienstgeschäftes unentgeltliche Verpflegung bereitgestellt wird finden die Kürzungsregelungen analog dem Inlandstagegeld, für das Frühstück 20 Prozent, für das Mittag und Abendessen je 40 Prozent, des maßgeblichen vollen Tagessatzes Anwendung.

Das volle Auslandstagegeld gem. ARVVwV steht bei Selbstverpflegung für volle 24 Stunden Abwesenheit zu.

Ab 1.1.2014 gelten für die Bemessung der Auslandstagegelder die Regelungen wie für das Inland hinsichtlich der zeitlichen Bemessung in analoger Anwendung.

Bei einer eintägigen Abwesenheit von weniger als 24 Stunden, aber mehr als 8 Stunden beträgt das Auslandstagegeld 80 Prozent des vollen Tagessatzes.

Im Rahmen von mehrtägigen Dienstreisen wird ein Auslandstagegeld für den An- und Abreisetag pauschal in Höhe von 80 Prozent des zustehenden Satzes gewährt, unabhängig von der tatsächlichen Dauer.

 

 

Auslandsübernachtungsgeld

Das Übernachtungsgeld im Ausland wird anhand der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift über die Neufestsetzung der Auslandstage- und übernachtungsgelder (ARVVwV) für das entsprechende Land ermittelt. Diese Verwaltungsvorschrift wird jährlich aktualisiert. Sofern ein Land nicht in dieser Übersicht enthalten ist, finden hierfür die Regelsätze für das Land Luxemburg Anwendung. Das entsprechend anzuwendende Auslandsübernachtungsgeld oder Inlandsübernachtungsgeld bestimmt sich nach dem Land, das der Auslandsdienstreisende vor 24 Uhr Ortszeit zuletzt erreicht hat.

Übernachtungskosten können pauschal ohne Nachweis mit 50 Prozent des in der Anlage Auslandstage- und Auslandsübernachtungsgeld ausgewiesenen Betrages eines Landes, höchstens jedoch mit 30 Euro erstattet werden. 

Sofern die Übernachtungskosten den in der Tabelle ausgewiesenen Betrag übersteigen, ist eine gesonderte Begründung erforderlich. Bis zu dem Tabellenbetrag ist lediglich ein entsprechender Nachweis (Hotelrechnung) ausreichend. 

 

 

 

 

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